Lesungen 2026

Foto © Pixabay

ab 12. April 2026 in unregelmäßigen Abständen

Literarisches Frühstück

„Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen“, sagt Cicero. Und doch kann gerade der Austausch über gute Bücher plötzlich ganz neue Perspektiven auf das Gelesene zutage fördern. So möchte man Cicero ergänzen: „…und Menschen, um mit ihnen über das Gelesene zu sprechen…“

 

Auch in diesem Jahr laden der Usedomer Kunstverein e.V. und die Strandbuchhandlung Ahlbeck ganz in diesem Sinne des Austauschs über Literatur regelmäßig zu einem literarischen Frühstück in den Kunstpavillon ein. Wir möchten in interessierter und gemütlicher Runde bei Kaffee und Tee über gute Romane, Erzählungen und Gedichtbände diskutieren, Empfehlungen weitergeben oder vielleicht auch mal eine Warnung aussprechen. Dabei soll auch Raum für das gute Sachbuch sein. Nach dem Auftakt wollen wir uns von Termin zu Termin auf ein oder zwei Titel einigen, die dann neben den individuellen Vorlieben von vielleicht allen oder doch einigen gelesen werden und die wir dann auch gemeinsam besprechen könnten.

 

„Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde“ weiß Jean Paul und so sind Freundinnen und Freunde guter Literatur herzlich zur Teilnahme eingeladen!

 

Eine Voranmeldung ist nötig:

Interessierte melden sich bitte bei Karolin Asmus von der Strandbuchhandlung Ahlbeck und Dr. Timo Lüth über literatur@usedomer-kunstverein.de

 

Wir freuen uns auf Sie!

4. Juli 2026, 17 Uhr

Annett Gröschner

liest aus: Schwebende Lasten

Zur Lesung:

Nicht weniger als ein ganzes Leben erzählt Annett Gröschner mit der Geschichte der Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause – mit einer Wucht und Poesie, wie sie nur dort entstehen können, wo die Literatur wirklichkeitssatt ist. Hanna Krause war Blumenbinderin, bevor das Leben sie zur Kranführerin machte. Sie hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können, was ihr naheging bis zum Lebensende. Hatte später, nachdem ihr Blumenladen längst Geschichte war, von einem Kran in der Halle eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen zehn Meter unter ihr und starb rechtzeitig, bevor sie die Welt nicht mehr verstand. Hanna Krause blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo: anständig bleiben. Annett Gröschners Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts in einem einzigen Leben und gibt, mit Hanna, denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar bleiben. Ein Roman über das Ende des Industriezeitalters und seiner Heldinnen im Osten Deutschlands – und über eine gewöhnliche Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert.

Zur Autorin:

geboren 1964 in Magdeburg, lebt seit 1983 als Schriftstellerin in Berlin.

Bekannt wurde sie vor allem mit ihren Romanen „Moskauer Eis“ (2000) und „Walpurgistag“ (2011). Zuletzt erschien bei Hanser ihr gemeinsam mit Peggy Mädler und Wenke Seemann verfasster Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ (2024). Annett Gröschner wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Großen Kunstpreis

Berlin (Fontanepreis), dem Klopstock-Preis und dem Mainzer Stadtschreiber Literaturpreis von ZDF, 3sat und der Landeshauptstadt Mainz

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8. August 2026, 17 Uhr

Julia Schoch

liest aus: Wild nach einem wilden Traum

Zur Lesung:

ÜBER EINE LANG ZURÜCKLIEGENDE LIEBE UND DAS, WAS DIE ERINNERUNG DARAUS WERDEN LÄSST
Wild nach einem wilden Traum
Die Erinnerung an eine Liebe kann intensiver sein als diese Liebe selbst

 

Eine Frau lernt fern von zu Hause einen Mann kennen, Katalane und Schriftsteller, und hat mit ihm eine Affäre. Diese Liebe bringt alles ins Wanken – nicht nur die Beziehung zu ihrem Ehemann, auch ihre Sicht auf die Dinge, ihre Arbeit. Was sie erlebt, lässt eine Entscheidung in ihr reifen, die mit Risiken verbunden ist: ganz bei sich zu sein und künftig als Schriftstellerin zu leben. Aber kann jemand, der ganz bei sich ist, noch bei anderen sein? Bei einem Ehemann, bei Kindern? Jahre später steht sie erneut an einem Kipppunkt ihres Lebens und begegnet dem Katalanen wieder: Ein Bogen schließt sich zwischen Vergangenheit und Jetzt. Julia Schoch krönt mit diesem Roman einer folgenreichen Begegnung ihre außergewöhnliche Trilogie.

 

Nach dem großen Erfolg von Julia Schochs Bestsellerroman ›Das Liebespaar des Jahrhunderts‹ nun der krönende Abschluss ihrer Trilogie.

 

»Was ich in der Trilogie erzähle? Dass wir unterschiedliche Rollen im Leben haben und oft nicht wissen, was wir für andere sind. In den drei Büchern möchte ich Gerechtigkeit walten lassen. Ein Wunschtraum, vielleicht. Aber ein schöner.« Julia Schoch

 

Zur Autorin:

1974 in Bad Saarow geboren, aufgewachsen in Eggesin in Mecklenburg, gilt als »Virtuosin des Erinnerungserzählens« (FAZ). Zuletzt veröffentlichte sie die Romane ›Das Vorkommnis‹, ›Das Liebespaar des Jahrhunderts‹ und ›Wild nach einem wilden Traum‹ als die drei Bücher ihrer gefeierten Trilogie ›Biographie einer Frau‹. 2022 wurde ihr die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung verliehen, 2023 der Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen, 2024 der Mainzer Stadtschreiber-Literaturpreis. 2025 zeichnete man sie mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Sie lebt in Potsdam.

3. Oktober 2026, 17 Uhr

Roland Schimmelpfennig

liest aus: Bericht von der Mondlandung

Zur Lesung:

Gedichte

Nach dem großen Bühnenerfolg von »Anthropolis«: Roland Schimmelpfennigs erster Gedichtband

»Wo sind wir hier, sind wir hier schon einmal gewesen?« So lautet eine der Fragen in Roland Schimmelpfennigs Gedichten. Und darum geht es: ums Suchen und Sich-Verlieren, um Wiederkehr und Wiederholung, um die Frage nach unserem Ort in der Welt. In einem fein gesponnenen Netz wiederkehrender Motive nehmen uns Schimmelpfennigs Gedichte mit nach Berlin und auf den Mond. Sie erzählen von der Angst und der großen Erschöpfung, aber auch vom Glück und von der Hoffnung, dass von nun an vielleicht »alles für immer anders wird«. Aber, ach: »Hauptsache, die Musik hört nicht auf«.

Zum Autor:

Jahrgang 1967, ist einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker Deutschlands. Er hat als Journalist in Istanbul gearbeitet und war nach dem Regiestudium an der Otto-Falckenberg-Schule an den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 1996 arbeitet Roland Schimmelpfennig als freier Autor. Weltweit werden seine Theaterstücke in über 40 Ländern mit großem Erfolg gespielt. Im Fischer Taschenbuch Verlag sind erschienen: »Die Frau von früher«, »Trilogie der Tiere«, »Der goldene Drache« und »Anthropolis«. 2016 erschien sein erster Roman »An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts«, der auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse stand. Es folgten die beiden Romane »Die Sprache des Regens« (2017) und »Die Linie zwischen Tag und Nacht« (2021). Zuletzt erschien sein Roman »Sie wartet, aber sie weiß nicht, auf wen« (2025). Roland Schimmelpfennig lebt in Berlin und Valencia.

Copyright Foto: © Adriana Jacome

Lesungen 2025

Foto © Pixabay

ab 30. März 2025 in unregelmäßigen Abständen

Literarisches Frühstück

„Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen“, sagt Cicero. Und doch kann gerade der Austausch über gute Bücher plötzlich ganz neue Perspektiven auf das Gelesene zutage fördern. So möchte man Cicero ergänzen: „…und Menschen, um mit ihnen über das Gelesene zu sprechen…“

 

In diesem Jahr laden der Usedomer Kunstverein e.V. und die Strandbuchhandlung Ahlbeck ganz in diesem Sinne des Austauschs über Literatur regelmäßig zu einem literarischen Frühstück in den Kunstpavillon ein. Wir möchten in interessierter und gemütlicher Runde bei Kaffee und Tee über gute Romane, Erzählungen und Gedichtbände diskutieren, Empfehlungen weitergeben oder vielleicht auch mal eine Warnung aussprechen. Dabei soll auch Raum für das gute Sachbuch sein. Nach dem Auftakt wollen wir uns von Termin zu Termin auf ein oder zwei Titel einigen, die dann neben den individuellen Vorlieben von vielleicht allen oder doch einigen gelesen werden und die wir dann auch gemeinsam besprechen könnten.

 

Der erste Termin findet am 30. März 2025 um 10:00 Uhr statt. 

 

„Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde“ weiß Jean Paul und so sind Freundinnen und Freunde guter Literatur herzlich zur Teilnahme eingeladen!

 

Eine Voranmeldung ist nötig:

Interessierte melden sich bitte bei Karolin Asmus von der Strandbuchhandlung Ahlbeck und Timo Lüth über literatur@usedomer-kunstverein.de

 

Wir freuen uns auf Sie!

Samstag, 31. Mai 2025, 17 Uhr

Anne Reinecke

Hinter den Mauern der Ozean

Zur Lesung:

Die Welt ist im Wasser versunken. Der Stadtkern Berlins ist innerhalb einer gigantischen Mauer verschont geblieben. Fünf Menschen leben darin, fünf ›Ewige‹, die jeden Sommer den anreisenden ›Fremden‹ die alte Welt zeigen und ihr Wissen weitergeben. Im Winter sind sie sich selbst überlassen und leben und lieben in verschiedenen Konstellationen. Wird eine der zwei Frauen und drei Männer krank oder altert, verschwinden sie und ein Kind gleichen Namens und gleichen Aussehens kommt in die Stadt. Bis eine der ›Ewigen‹ diesen Zyklus durchbrechen will.

 

Zur Autorin:

Anne Reinecke wurde 1978 in Meißen geboren. 1984 siedelten ihre Eltern mit ihr nach Westdeutschland über. Seit Ende der 90er lebt sie in Berlin, wo sie Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur studierte und für verschiedene Theater-, Film- und Ausstellungsprojekte sowie als Stadtführerin gearbeitet hat. Ihr Debütroman ›Leinsee‹ war nominiert für den Debütpreis der LitCologne und stand auf der Shortlist für das Lieblingsbuch der Unabhängigen (WUB). Sie ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.

Foto © Alberto Venzago / © Diogenes Verlag

Foto: © Heike Steinweg

Samstag, 5. Juli 2025, 17 Uhr

Ursula Krechel

Sehr geehrte Frau Ministerin

Zur Lesung:

Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft, die Staunen macht, erzählt die preisgekrönte Schriftstellerin Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt.

Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen. Für Eva hingegen ist es ein Verbrechen, dass ihr Sohn und sie offenbar ausspioniert werden. Welches Ziel verfolgt die Lateinlehrerin Silke Aschauer mit ihrer Observation? Will sie etwa einen Roman schreiben? Bieten die grausamen Familienverhältnisse der Antike, die sie für den Unterricht aufbereitet, nicht ausreichend Stoff für Faszination? Fest steht nur: Silke hält längst nicht alle Fäden in der Hand, denn ihr eigener Körper hat einen blutigen Aufstand gegen sie angezettelt, der sie in die Rolle der Patientin zwingt. In ihrer Ohnmacht wenden sich beide Frauen an die Justizministerin – ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie die Staatsvertreterin damit bringen. Ursula Krechel schreibt in ihrem hoch politischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird.

 

Zur Autorin:

Ursula Krechel, geb. 1947, war Theaterdramaturgin. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Sie lebt in Berlin.

Samstag, 9. August 2025, 17 Uhr

Volker Braun

Fortwährender Versuch, mit Gewalten zu leben
sowie Lyrik

Zur Lesung:

»Früher hätte man die Welt verlassen können, einfach die Zelte abbrechen können, jetzt gibt’s keine Anderwelt mehr, wir sind im Überall.« Mit geschärftem Blick für die Zusammenbindung der Welt und bekannter sprachlicher Virtuosität nähert sich Volker Braun in seinem neuen Prosaband den großen Fragen, die in die Zukunft reichen: Was macht unser heutiges »Überall« aus? Welchen Gewalten ist es ausgesetzt? Und was passiert, wenn die Gegner nicht mehr Staaten sind, sondern Stürme? Seine Bewegung führt auf die eurasische Landmasse, in das Berliner Liquidrom sowie in den Schlosspark Niederschönhausen, wo ihn die Stimmen seiner Begleiter umgeistern.

Volker Brauns »Versuche« über die Abgründe und Widersprüche unserer globalisierten Welt überraschen in ihrer Vielschichtigkeit und brillieren in ihrer Sprachgewalt.

 

Zum Autor:

Volker Braun, 1939 in Dresden geboren, arbeitete in einer Druckerei in Dresden, als Tiefbauarbeiter im Kombinat Schwarze Pumpe und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Nach seinem anschließenden Philosophiestudium in Leipzig wurde er Dramaturg am Berliner Ensemble. 1983 wurde Volker Braun Mitglied der Akademie der Künste der DDR, 1993 der (gesamtdeutschen) Akademie der Künste in Berlin. 1996 erfolgte die Aufnahme in die Sächsische Akademie der Künste und in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Kassel. Von 2006 bis 2010 war Volker Braun Direktor der Sektion Literatur der Akademie der Künste. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Georg-Büchner-Preis im Jahr 2000. Volker Braun lebt heute in Berlin.

Foto © Suhrkamp

Lesungen 2024

Samstag, 4. Mai 2024, 17 Uhr

Durs Grünbein

liest Lyrik sowie aus dem Roman „Der Komet“

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lüneburger Heide, Melbeck bei Lüneburg, begleiten die Lesung mit eigenen Texten, in denen sie auf die Texte Durs Grünbeins reagieren.

 

Zur Lesung:

 

Der Komet
Im Mittelpunkt dieses Berichts steht eine Frau aus einfachen Verhältnissen. Es geht um das Leben von Dora W., die aus Schlesien nach Dresden kommt, mit sechzehn Mutter wird und mit fünfundzwanzig den Untergang der Stadt im Bombenkrieg miterlebt. Ziegenhüterin auf dem Lande, dann Ladenmädchen und Gärtnereigehilfin in einer niederschlesischen Kleinstadt sind ihre ersten Lebensstationen, bevor sie in dem Schlachtergesellen Oskar den Mann fürs Leben findet und ihm nach Dresden folgt, um dort eine Familie zu gründen. Eine kurze Zeit ist ihr dort geschenkt; es sind ihre goldenen Jahre, wie es scheint, aber dann stürzt die Perspektive, und es ereilt sie wie alle anderen der Krieg und mit ihm das Ende Dresdens in einer von Großmachtstreben und Rassenwahn vergifteten Gesellschaft.

Mit ihrer Geschichte verfolgt der Autor ein Einzelschicksal im historischen Kontext vor und nach dem Einmarsch des Nationalsozialismus in jedes einzelne Leben. Was macht die Diktatur aus den Menschen, die ihren Anforderungen kaum gewachsen sind und sich recht und schlecht durchschlagen? Dabei gewinnt das Auftauchen des Halleyschen Kometen im Jahre 1910, der Weltuntergangsphantasien befeuerte, eine symbolische Bedeutung für die Vernichtung der sächsischen Metropole im Feuersturm des Februars 1945.

Am Beispiel von Dora W. wird erzählt, wie Geschichte den Geschichtslosen widerfährt, zuletzt als Schrecken und zu späte Einsicht.

 

Zum Autor:

Durs Grünbein wurde am 9. Oktober 1962 in Dresden geboren. Er ist einer der bedeutendsten und auch international wirkmächtigsten deutschen Dichter und Essayisten. Nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs führten ihn Reisen durch Europa, nach Südostasien und in die Vereinigten Staaten. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er eine Vielzahl von Preisen, darunter den Georg-Büchner-Preis, den Friedrich-Nietzsche-Preis, den Friedrich-Hölderlin-Preis, den polnischen Zbigniew Herbert International Literary Award sowie den Premio Internazionale NordSud der Fondazione Pescarabruzzo. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Er lebt in Berlin und Rom.

Foto © Tineke de Lange Suhrkamp Verlag

Foto © Sven Gatter

Samstag, 8. Juni 2024, 17 Uhr

Sabine Rennefanz

liest aus dem Roman „Kosakenberg“

Zur Lesung:

 

Was ist Heimat und wie lässt man die Provinz hinter sich, davon erzählt Sabine Rennefanz voller Ironie und Melancholie.

Kathleen hat es geschafft. Sie ist erfolgreich, redegewandt, attraktiv. Seit Jahren lebt sie als Grafikerin in London. Woher sie kommt, hat sie hinter sich gelassen. Zumindest glaubt sie das. Doch die Besuche bei ihrer Mutter im brandenburgischen Kosakenberg konfrontieren sie mit einer Welt, der sie in den neunziger Jahren zu entkommen versuchte und die nun eine ungeahnte Kraft entfaltet. Mit starken Bildern führt Sabine Rennefanz in ein Dorf im Osten des Landes, in dem fast nur Männer geblieben sind und die wenigen Frauen, die nicht das Weite gesucht haben, mit Eiern handeln, von der Liebe träumen und über die reden, die weggegangen sind.

»Sabine Rennefanz erzählt davon, wie es ist, wenn man auf der Reise zwischen alter und neuer Heimat sich selbst nicht nur findet, sondern sich auch verlorengeht. Ein sehr berührendes, kluges und nachdenklich machendes Buch.«

Jenny Erpenbeck

 

Zur Autorin:

 

Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Journalistin u. a. für Der Spiegel, Tagesspiegel und Radio 1. Sie war langjährige Redakteurin der Berliner Zeitung und wurde für ihre Reportagen und Essays mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr Bestseller „Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration“. 2015 folgte der Roman „Die Mutter meiner Mutter“, 2019 „Mutter to go. Zwischen Baby und Beruf“ und 2022 „Frauen und Kinder zuletzt. Wie Krisen gesellschaftliche Gerechtigkeit herausfordern“. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Samstag, 10. August 2024, 17 Uhr

Thea Mengeler

liest aus dem Roman „Nach den Fähren“

Zur Lesung:

 

Nach den Fähren
Auf einer vormals beliebten Urlaubsinsel bleiben mit einem Male die Fähren aus und mit ihnen die Urlauber. Das Leben kommt zum Stillstand, die meisten Bewohner verlassen die Insel, nur ein paar wenige harren aus. Hoffend auf eine Rückkehr der Fähren und isoliert voneinander gehen sie den immergleichen Tätigkeiten nach. Das Leben dieser Übriggebliebenen ändert sich erst, als ein Mädchen namens Ada auf unerklärliche Weise im Sommerpalast erscheint und die Nähe zu dem ehemaligen Hausmeister sucht. Ihre Fragen nach seiner Vergangenheit und nach der der Insel führen zu einem Umbruch, der auch dann nicht mehr aufzuhalten ist, als Ada so plötzlich verschwindet, wie sie aufgetaucht ist. Mehr und mehr verweben sich die Geschichten der Figuren, die beginnen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen – und mit der Frage, ob eine Rückkehr der Fähren überhaupt wünschenswert ist.

Thea Mengelers Roman erzählt von privaten und gesellschaftlichen Machtverhältnissen, vom (Über-)Tourismus und von den Prozessen der Rückeroberung des eigenen Lebens, des eigenen Lebensraumes. In ihrer knappen, aber feinfühligen und präzisen Sprache schildert sie die Geschehnisse auf der Insel und das Innenleben ihrer Figuren, deren Lebensentscheidungen auf dem Prüfstand stehen.

 

Zur Autorin:

Thea Mengeler geb. 1988, aufgewachsen in Krefeld, studierte Literarisches Schreiben und Kommunikationsdesign in Hildesheim, Kiel und Istanbul. Sie war Finalistin beim 28. open mike sowie Styria Artist in Residence 2022. Aktuell lebt sie als freiberufliche Autorin und Texterin in Hannover.

2022 veröffentlichte sie ihr Debüt »connect«.

Foto © Caroline Drechsel

 

Lesungen 2023

Samstag, 6. Mai 2023 | 17 Uhr

Judith Schalansky

„Das Paradies ist eine Insel. Die Hölle auch.“

Zur Lesung: 

 

»Das Paradies ist eine Insel. Die Hölle auch.«

Fernweh ist eine bittersüße Sehnsucht und abgelegene Inseln scheinen wie von Natur dafür geschaffen, sie zu nähren. Judith Schalansky, die als Kind am Ufer der Ostsee davon träumte, Matrösin zu werden, erzählt absurd-abgründige Inselgeschichten, wie sie sich nur die Wirklichkeit auszudenken vermag – und beweist, dass die besten Reisen immer noch zu Hause stattfinden: mit dem Finger auf der Landkarte.

Zur Autorin:

 

Judith Schalansky ist Schriftstellerin, Buchgestalterin und Herausgeberin der so bibliophilen wie programmatischen Buchreihe ›Naturkunden‹ im Verlag Matthes & Seitz Berlin. Ihr Buch ›Atlas der abgelegenen Inseln wurde‹ zu einem Bestseller und liegt heute in mehr als 20 Sprachen vor, seit Kurzem ist der Band auch in einer überarbeiteten und erweiterten Neuauflage im Handel. Judith Schalansy lebt in Berlin.

 

Foto © René Fietzek

Samstag, 3. Juni 2023 | 17 Uhr

Simon Strauß

liest aus: „zu zweit“

Zur Lesung: 

 

zu zweit

Ein stiller Teppichhändler, der sich ganz den Häusern und Dingen verschrieben hat. Eine junge Frau, die sich auf ihr Talent zur Improvisation und ihr heiteres Wesen verlässt. Eine alte Stadt, die über Nacht von einer alptraumhaften Flut heimgesucht wird. Zwei Fremde, die das Schicksal in einer Nacht zusammenführt und die herausfinden müssen, was es heißt, zu zweit zu sein.

Zum Autor:

 

Simon Strauß, geboren 1988, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe »Arbeit an Europa«. 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er lebt in Frankfurt und Berlin, ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zuletzt erschienen von ihm Sieben Nächte (2017) und Römische Tage (2019).

 

Foto © Maximilian Gödecke

Samstag, 12. August 2023 | 17 Uhr

Jan Faktor

liest aus: „Trottel“

Zur Lesung: 

 

Trottel

Von der Prager Vorhölle, einer schicksalhaften Ohnmacht, einem Sprung und dem seltsamen Trost von Chicorée. Mit »Trottel« ist Jan Faktor ein wunderbar verspielter, funkelnder, immer wieder auch düsterer, anarchischer Schelmenroman gelungen.

Im Mittelpunkt: ein eigensinniger Erzähler, Schriftsteller, gebürtiger Tscheche und begnadeter Trottel, und die Erinnerung an ein Leben, in dem immer alles anders kam, als gedacht. Und so durchzieht diesen Rückblick von Beginn an auch eine dunkle Spur: die des »engelhaften« Sohnes, der mit dreiunddreißig Jahren den Suizid wählen und dessen früher Tod alles aus den Angeln heben wird.

Ihren Anfang nimmt die Geschichte des Trottels dabei in Prag, nach dem sowjetischen Einmarsch. Auf den Rat einer Tante hin studiert der Jungtrottel Informatik, hält aber nicht lange durch. Dafür macht er erste groteske Erfahrungen mit der Liebe, langweilt sich in einem Büro für Lügenstatistiken und fährt schließlich Armeebrötchen aus. Nach einer denkwürdigen Begegnung mit der »Teutonenhorde«, zu der auch seine spätere Frau gehört, »emigriert« er nach Ostberlin, taucht ein in die schräge, politische Undergroundszene vom Prenzlauer Berg, gründet eine Familie, stattet seine besetzte Wohnung gegen alle Regeln der Kunst mit einer Badewanne aus, wundert sich über die »ideologisch morphinisierte« DDR, die Wende und entdeckt schließlich seine Leidenschaft für Rammstein.

Zum Autor:

 

Jan Faktor, 1951 in Prag geboren, 1978 Übersiedlung nach Ostberlin. Arbeit als Kinder­gärtner und Schlosser. Entdeckt in den 80er-Jahren das »Rückläufige Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache« für die experimentelle Dichtung. Bis 1989 fast ausschließlich in der inoffiziellen Literatur­szene engagiert. 1989/90 Mitbegründer der Zeitung des Neuen Forums.

 

Foto © Joachim Gern

Lesungen 2018 – 2022

Lesungen 2022

21. Mai

Jan Wagner

Der glückliche Augenblick – beiläufige Prosa

25. Juni

Lukas Rietzschel

Raumfahrer

13. August

Ingo Schulze

Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte

Lesungen 2021

2. Mai

Verena Keßler

Die Gespenster von Demmin

5. Juni

Thomas Kunst

Zandschower Klinken

und Gedichte aus den Jahren

22. August
Iwan-Michelangelo D’Aprile
Theodor Fontanes Ostsee – Kindheitserinnerungen, Tourismusgeschichte, Romanschauplätze

Lesungen 2020

2. Mai
Iwan-Michelangelo D’Aprile
Theodor Fontanes Ostsee – Kindheitserinnerungen, Tourismusgeschichte, Romanschauplätze

(Diese Lesung musste aufgrund der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben werden.)

6. Juni
Katja Oskamp
Marzahn mon amoure

22. August
Volker Köpp
Das Vogelhaus – Geschichten

Lesungen 2019

19. Mai
Christoph Hein
„Verwirrnis“

30. Juni
Anja Kampmann
„Wie hoch die Wasser steigen“

25. August
Oskar Manigk
„Daß nicht noch ‚was passiert“

Lesung 2018

3. Oktober
Matthias Wegehaupt
„Auf der Suche nach dem Bild der Zeit“

AKTUELLES

Liebe Freunde des Usedomer Kunstvereins e.V.,

am 4. April eröffnen wir um 17 Uhr die Ausstellung

„Otto Kummert – Setzen geben – Zeichen setzen“

Christoph Tannert wird in die Ausstellung einführen. Die musikalische Umrahmung übernimmt Klaus Holsten.

Wir freuen uns auf Euch.

 

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Abschied von Volker Köpp: Künstler prägte die Insel Usedom

Ein Nachruf von seinem Weggefährten Torsten Priem, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Usedomer Kunstvereins

 

Im Kunstpavillon an der Heringsdorfer Promenade fand 2021 eine Ausstellung mit Werken des Ahlbecker Künstlers Volker Köpp statt, die den Titel „Herangeholt“ trug. Dieser Titel war nicht nur symbolisch gemeint, sondern ganz der Realität verschrieben. Aus der ganzen Republik kamen die Bilder zusammen, zurück an ihren Entstehungsort, auf die Insel Usedom, um sich den vielen Besuchern zu zeigen. Beim Gang durch den Pavillon konnte man vergessen, dass man nicht durch die Straßen der Seebäder flanierte, nicht die Boote am Meer betrachtete, sondern von der besonderen Intensität der Bilder Volker Köpps in den Bann gezogen wurden. Diese Bilder sind es, die bleiben.

Volker Köpp ist in der vergangenen Woche gestorben. Mit ihm verliert die Insel Usedom eine unverwechselbare Stimme von überregionaler künstlerischer Bedeutung, die über Jahrzehnte hinweg das kulturelle Leben der Insel bereichert hat. 1953 in der Stadt Usedom geboren, wuchs Köpp in Ahlbeck auf. Sein Werk sollte davon nachhaltig beeinflusst sein. Volker Köpp hat auf Usedom ein völlig eigenständiges Werk geschaffen, das durch seine Herkunft, aber auch durch sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden geprägt wurde. Oft erzählte Volker Köpp, wie sehr er seinen Lehrer Siegfried Klotz schätze, wie sehr er auch durch ihn geprägt wurde.

Die Bildwelten Volker Köpps zeichnen sich durch das genaue Beobachten, das sensible Hineinfühlen aus. Dabei geht es aber nie um die Abbildung der Realität, sondern um das Dahinterstehende, das In-ihm-liegende. Beispielsweise das Bild „Lindenstraße“, das jeder Ahlbecker oder wiederkehrende Gast zwar sofort geografisch korrekt einordnen könnte, will nicht vorrangig die Häuserreihe zeigen. Volker Köpp setzte sich intensiv mit dem Wandel in den Seebädern, mit der zunehmenden Anonymisierung, auseinander. Der spätere Maler wuchs in einer Zeit in Ahlbeck auf, als in vielen Villen noch Familien mit ihren Kindern lebten, sich untereinander kannten, Freunde waren. Diese Familien und Freunde sind heute nicht mehr die Bewohner die Bädervillen, stattdessen wohnen unbekannte Touristen, die kurz bleiben, die niemand kennt, den Sommer hindurch in den Wohnungen, bevor die Häuser dann wieder für eine Weile verwaisen. Die junge Frau auf dem Bild „Lindenstraße“ steht symbolisch für diejenigen. Sie huschen schnell hinein und hinaus.

Volker Köpps Werk ist aber nicht nur eng mit der Architektur der Seebäder verbunden. Küste und Meer, Fischerboote, die Weite des Himmels und die vielen Fische aller Art fanden immer wieder Eingang in seine Malerei und Grafik. Köpps Arbeiten zeichnen sich durch eine klare, reduzierte Formensprache, eine wirkmächtige Pastosität, aber auch eine mal kraftvolle, mal sensible Farbigkeit aus. Sie zeigen nicht nur Orte, sondern Stimmungen – stille, nachdenkliche, bisweilen bewegende Momentaufnahmen, weshalb Volker Köpps Malerei gelegentlich mit den Werken Edward Hoppers verglichen wird.

Volker Köpp blieb seiner Heimat stets verbunden. Sein künstlerisches Schaffen hat das Bild der Insel Usedom mitgeprägt und wird weit über seinen Tod hinaus Bestand haben.

Die Insel verliert einen sensiblen Beobachter, einen engagierten Künstler sowie einen freien Geist. Das Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Quellenangabe: OZ Wolgast vom 19.2.2026, Seite 10

Foto: OZ, Thomas Häntzschel

 

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Wir sind bis Ostern in der Winterpause und bereiten die neue Saison vor. Bis bald.

 

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Wir machen eine kurze Pause, um dann mit voller Kraft ab dem 22. November den Pavillon wieder zu öffnen:

WINTERAUSSTELLUNG 2025 ab 22.11. – 18 Uhr Eröffnung mit Glühwein

 

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Liebe Freunde der Kunst,

am kommenden Samstag, dem 27. September um 17 Uhr, eröffnen wir unsere nächste Ausstellung:

Für Nolo – Hartmut Hornung – Bildnerei

Wir freuen uns, Sie zur Eröffnung begrüßen zu dürfen.

Die Ausstellung wir im Rahmen von Kunst HEUTE gezeigt und ist bis zum 26. Oktober 2025 zu sehen.

Öffnungszeiten ab Oktober: Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

herzliche Grüße

Ihr Usedomer Kunstverein. e.V.

 

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Los 64, Karen Schacht, Akt auf rosa Tuch, Öl auf Leinen, 42×33 cm, 1938, WVZ-Nr. 163

32. Usedomer Kunstauktion

Diesen S A M S T A G – 13. September 2025 | 11 Uhr –
findet unsere alljährliche Kunstauktion mit einer großen Auswahl an Kunstwerken statt und wir möchten Sie erinnern, rechtzeitig Ihre Ferngebote abzugeben, falls Sie nicht persönlich an der Auktion teilnehmen können. Diese müssen spätestens am Freitagabend – 12.9.2025 – bis 20 Uhr, vorliegen.

Den Auktionskatalog finden Sie unter:
www.usedomer-kunstverein.de/kunstauktion

per Onlineferngebotsformular:
https://kunstpavillon-ostseebad-heringsdorf.de/ferngebote-fuer-die-usedomer-kunstauktion/

oder Sie laden auf unserer Homepage ein Formular herunter und senden es per Email (info@usedomer-kunstverein.de). Spätestens am 12. September 2025 müssen die Ferngebote eingegangen sein.

Bei Fragen schreiben Sie gern eine Mail an info@usedomer-kunstverein.de.

Wir freuen uns darauf, Sie am kommenden Samstag um 11 Uhr im Kunstpavillon Heringsdorf begrüßen zu dürfen.

Ganz herzlich grüßt Sie
Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Vorbesichtigung zur 32. Usedomer Kunstauktion ein

Sektempfang / Eröffnung der Auktionsausstellung
am Sonntag, dem 31. August 2025 um 11 Uhr

Die 32. Usedomer Kunstauktion findet am
Samstag, dem 13. September 2025 um 11 Uhr statt.

Vorbesichtigung vom 31. August – 12. September 2025 | Mi-So 15 bis 18 Uhr im Kunstpavillon
Nachverkauf:
14. bis 19. September 2025
So 10-18 Uhr | Mo bis Fr jeweils 15-18 Uhr

Den Auktionskatalog finden Sie unter:
www.usedomer-kunstverein.de/kunstauktion

per Onlineferngebotsformular:
https://kunstpavillon-ostseebad-heringsdorf.de/ferngebote-fuer-die-usedomer-kunstauktion/

oder Sie laden auf unserer Homepage ein Formular herunter und senden es per Email (info@usedomer-kunstverein.de) oder per Post (Usedomer Kunstvereine.V. im Kunstpavillon, c/o Priem, Dreherstraße 19, 17419 Ahlbeck). Spätestens am 12. September 2025 müssen die Ferngebote eingegangen sein.

Bei Fragen schreiben Sie gern eine Mail an info@usedomer-kunstverein.de.

 

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Lesefreunde,

der Usedomer Kunstverein e.V. lädt zur Lesung mit VOLKER BRAUN
am 9. August 2025 um 17 Uhr ein.

Volker Braun liest im Kunstpavillon aus „Fortwährender Versuch, mit Gewalten zu leben“ sowie Lyrik

Sie haben folgende Möglichkeiten, Karten (für 8€) vorzubestellen bzw. zu erwerben:
– Direkt im Kunstpavillon (Mi-So 15 bis 18 Uhr)

und in der Strandbuchhandlung in Seebad Ahlbeck, Seestraße 19 (Mo-Fr 9 bis 18 Uhr und Sa 10 bis 16 Uhr)

– Telefonisch unter 03837822877 (Mi-So in der Zeit von 15 bis 18 Uhr)
– Per Email: info@usedomer-kunstverein.de

 

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Freunde des Usedomer Kunsvereins,

der Katalog zur 32. Usedomer Kunstauktion ist ab sofort online unter:

33. Kunstauktion 2026

Wir freuen uns auf Ihre Gebote, die Sie ab sofort mit Hilfe des Online-Formulars abgeben können.

Herzlich grüßt Sie der

Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Kunstliebhaber,

am 26. Juli eröffnen wir unsere diesjährige Gruppenausstellung „SANDBANK“.

Sechs Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten im Kunstpavillon Heringsdorf:
Wolfgang Baumann, Kerstin Göldner, Robert Meyer, Katja Sandor, Alexander Sgonina und Silke Weyer

Die Eröffnung findet um 17 Uhr statt.

Freuen Sie sich zur Eröffnung auf Robert Meyer am berührungslos gespieltem Thereminvox und Benjamin Saupe am Piano.

 

Herzlich grüßt der

Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Lesefreunde,

der Usedomer Kunstverein e.V. lädt zur Lesung mit Ursula Krechel
am 5. Juli 2025 um 17 Uhr ein.

Ursula Krechel liest im Kunstpavillon aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“

Sie haben folgende Möglichkeiten, Karten (für 8€ bzw. 6€) vorzubestellen bzw. zu erwerben:
– Direkt im Kunstpavillon (Mi-So 15 bis 18 Uhr)

und in der Strandbuchhandlung in Seebad Ahlbeck, Seestraße 19 (Mo-Fr 9 bis 18 Uhr und Sa 10 bis 16 Uhr)

– Telefonisch unter 03837822877 (Mi-So in der Zeit von 15 bis 18 Uhr)
– Per Email: info@usedomer-kunstverein.de

 

Möchten Sie am 6. Juli um 10 Uhr an unserem literarischen Frühstück teilnehmen? Dann melden Sie sich gern per Email an: literatur@usedomer-kunstverein.de.

 

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Kunstfreunde,

am 21. Juni um 17 Uhr öffnet unsere nächste Ausstellung:

Karen Graf – Am Wasser – im Licht

Laudatio: Anja Himmel, Dresden

Musik: Gregor Szramek am Cello

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Lesefreunde,

der Usedomer Kunstverein lädt zur Lesung mit Anne Reinecke
am 31. Mai 2025 um 17 Uhr ein.

Anne Reinecke liest im Kunstpavillon aus ihrem Roman „Hinter den Mauern der Ozean“

Sie haben folgende Möglichkeiten Karten (für 8€ bzw. 6€) vorzubestellen:
– Direkt im Kunstpavillon (Mi-So 15 bis 18 Uhr)

und in der Strandbuchhandlung in Seebad Ahlbeck, Seestraße 19 (Mo-Fr 9 bis 18 Uhr und Sa 10 bis 16 Uhr)

– Telefonisch unter 03837822877 (Mi-So in der Zeit von 15 bis 18 Uhr)
– Per Email: info@usedomer-kunstverein.de

 

Möchten Sie am 1. Juni um 10 Uhr an unserem literarischen Frühstück teilnehmen? Dann melden Sie sich gern per Email an: literatur@usedomer-kunstverein.de.

 

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Kunstfreunde,

die zweite Ausstellung der Saison öffnet am 10. Mai 2025 um 17 Uhr

HOLM HEINKE – Zwischen Abbild und Imagination

Laudatio: Dr. Bärbel Mann

Mit Jazzstandards begleiten Holm Heinke selbst (Saxophon) und zwei Musikerkollegen (Keyboard und Gitarre) die Ausstellungseröffnung.

Die Ausstellung wird bis zum 15. Juni mittwochs bis sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen sein.

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Kunstinteressierte und Freude des Kunstpavillon Heringsdorf,

am 29. März um 17 Uhr starten wir in die neue Ausstellungssaison mit

SABINE CURIO – In den Jahreszeiten

Die Rede hält Dr. Anita Kühnel, Berlin

Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von Matthias Suter am Marimbaphon.

 

Pünktlich zur Eröffnung wird auch der neue Katalog von Sabine Curio erscheinen. Wir freuen uns sehr.

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Kunst- und Kulturbegeisterte!
Das Programm 2025 ist nun online und wir sind schon voller Vorfreude.

Am 29. März 2025 um 17 Uhr eröffnen wir die erste Ausstellung in dieser Saison: Sabine Curio – In den Jahreszeiten.

Wir freuen uns auf Sie!

Ganz herzlich grüßt der

Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Freunde der Kunst,

nach einer kurzen Pause, öffnen wir die Türen des Kunstpavillons am Samstag, dem 23. November 2024 um 18 Uhr zur traditionallen Winterausstellung.

Freuen Sie sich auf zahlreiche Kunstwerke regionaler und dem Kunstverein eng verbundener Künstlerinnen und Künstler.

Herzliche Grüße

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Kunstfreunde,

am Samstag, 27. September um 17 Uhr eröffnen wir die nächste Ausstellung im Kunstpavillon:

Maja Drachsel – UNMACHT

Musik: Elisa Bartoszewski, Klavier

Laudatio: Gerrit Gohlke

Herzliche Einladung

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Freunde des Usedomer Kunsvereins,

  1. Usedomer Kunstauktion

 

Diesen S A M S T A G – 14. September 2024 | 11 Uhr –

 

findet unsere alljährliche Kunstauktion mit einer großen Auswahl an Kunstwerken statt und wir möchten Sie erinnern, rechtzeitig Ihre Ferngebote abzugeben, falls Sie nicht persönlich an der Auktion teilnehmen können. Diese müssen spätestens am Freitagabend – 13.9.2024 – bis 20 Uhr, vorliegen.

 

Den Auktionskatalog finden Sie unter:

www.usedomer-kunstverein.de/kunstauktion

 

per Onlineferngebotsformular:

Ferngebote für die Usedomer Kunstauktion

 

oder Sie laden auf unserer Homepage ein Formular herunter und senden es per Email (info@usedomer-kunstverein.de) oder per Post (Usedomer Kunstverein e.V. im Kunstpavillon, c/o Priem, Dreherstraße 19, 17419 Ahlbeck). Spätestens am 13. September 2024 müssen die Ferngebote eingegangen sein.

 

Bei Fragen schreiben Sie gern eine Mail an info@usedomer-kunstverein.de.

 

Wir freuen uns darauf, Sie am kommenden Samstag um 11 Uhr im Kunstpavillon Heringsdorf begrüßen zu dürfen.

 

Ganz herzlich grüßt Sie

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Literaturfreunde,

am 10. August um 17 Uhr  wird Thea Mengeler aus ihrem Roman „Nach den Fähren“ im Kunstpavillon lesen.

Der Kartenvorverkauft (8€/6€) findet ab sofort

im Kunstpavillon Heringsdorf, Mittwoch bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr und

in der Strandbuchhandlung Ahlbeck, Seestraße 19, Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag 10 bis 16 Uhr

statt.

Oder per mail an info@usedomer-kunstverein.de

Herzliche Grüße sendet Ihr

Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Freunde des Usedomer Kunstverein e.V.,

am 27. Juli eröffnen wir um 17 Uhr die nächste Ausstellung: „pearls ain’t free“ Meisterschüler und Alumni der Klasse von Prof. Christian Macketanz der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Wir freuen uns sehr, junge Positionen der aktuellen Kunstentwicklung zeigen zu können und freuen uns auf eine sehr abwechlungsreiche Ausstellung.

Die Eröffnung wird von Antonio Kühn musikalisch umrahmt.

 

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind:

Wiebke Herrmann – https://www.wiebkeherrmann.de/

Danny Linwerk – https://danny-linwerk.format.com/news

Erika Richter – https://erikarichter.de/

Leo Constantin Fischer – https://kunstknall.de/artist/leo-constantin-fischer/

Esperanza Rojo Bravo und Lennart Kreß – https://www.rojokress.com/

Gila Epshtein – https://gilaepshtein.com/

Eleonora Nanu – https://eleonorananu.com/

Katrina L. Pennington – https://katrinalpennington.com/

Ruben Alexander Müller – https://rubenmueller.de/

 

Herzliche Grüße

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Kunstfreunde,

am Samstag, dem 15. Juni 2024 um 17 Uhr eröffnen wir die Ausstellung „70 Jahre für die Kunst“ mit Arbeiten der Maler Jürgen Böttcher (Strawalde), Peter Graf, Peter Herrmann und Ralf Winkler (A. R. Penck) sowie des Bildhauers Peter Makolies

 

Freuen Sie sich auf Musik des bekannten Free-Jazzers Günther Baby Sommer.

Die Laudatio hält der Kunsthistoriker Matthias Flügge.

 

Im Anschluss an die Eröffnung zeigen wir den Film „Drei von Vielen“ von Jürgen Böttcher aus dem Jahr 1961.

 

Herzliche Grüße

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

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Liebe Literaturfreunde,
am Samstag, 8. Juni 2024, 17 Uhr findet unsere zweite Lesung in diesem Jahr statt:

Sabine Rennefanz liest aus ihrem Roman „Kosakenberg“

Der Kartenvorverkauft (8€/6€) findet ab sofort

im Kunstpavillon Heringsdorf, Mittwoch bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr und

in der Strandbuchhandlung Ahlbeck, Seestraße 19, Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag 10 bis 16 Uhr

statt.

Herzliche Grüße sendet Ihr

Usedomer Kunstverein e.V.

 


 

Liebe Kunstfreunde,
am Wochenende 11./ 12. Mai 2024 finden gleich zwei Veranstaltungen bei uns im Kunstpavillon statt.

Am Samstag, 11. Mai 2024 um 17 Uhr eröffnen wir die zweite Ausstellung in dieser Saison:

Rausch der Farbe

Achim Freyer Neue Werke

Am Sonntag, 12. Mai um 11 Uhr präsentieren wir den neuen Katalog von Oskar Manigk:

Oskar Manigk – Post von Oskar

Mail Art und Künstlerpostkarten

Im Anschluss laden wir herzlich zu einer Feier anlässlich des 90. Geburtstages des Künstlers ein.

 


 

Liebe Literaturfreunde,
am Samstag, 4. Mai 2024, 17 Uhr findet unsere erste Lesung in diesem Jahr statt:

Durs Grünbein liest Lyrik sowie aus dem Roman „Der Komet“

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lüneburger Heide, Melbeck bei Lüneburg, begleiten die Lesung mit eigenen Texten, in denen sie auf die Texte Durs Grünbeins reagieren.

Herzliche Grüße sendet Ihr

Usedomer Kunstverein e.V.

 


 

Liebe Freunde der Kunst,
am 30. März 2024 um 17 Uhr startet die neue Saison mit der Eröffnung der Ausstellung

„Feuchtenbergerowa- Genossin Kuckuck und andere graphische Erzählungen“.

Wir freuen uns darauf, Sie wiederzusehen.

Herzliche Grüße sendet Ihr

Usedomer Kunstverein e.V.

 


 

Liebe Kunst- und Kulturbegeisterte!
Das Programm 2024 ist nun online und wir sind schon voller Vorfreude. Am 30. März 2024 um 17 Uhr geht es los.

Ganz herzlich grüßt der

Usedomer Kunstverein e.V.