Ausstellungen

Der Kunstpavillon ist ab sofort wieder mittwochs bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sabine Curio | Tulpen | Öl auf Leinwand auf Hartfaser | 40×30 cm | 2020

28. März. bis 2. Mai  2021

Frühlingsausstellung

Aufgrund der aktuellen Lage findet keine Ausstellungseröffnung statt.

Das diesjährige Ausstellungsjahr beginnt mit einer Frühlingsausstellung und zeigt insbesondere Arbeiten regionaler Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen.

 

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!

 

Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch

 

Und Freud und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd‘, o Sonne,
O Glück, o Lust,

 

O Lieb‘, o Liebe,
So golden schön
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn,

 

Du segnest herrlich
Das frische Feld –
Im Blütendampfe
Die volle Welt!

 

Auszug aus dem „Mailied“ von Johann Wolfgang von Goethe

8. Mai bis 13. Juni 2021

“Pochoir”

von Birger Jesch, Oskar Manigk, Matthias Wegehaupt und Lutz Wohlrab sowie Plastiken von Jürgen Kümmel

 

A c h t u n g   Ä n d e r u n g :
An Stelle der geplanten Vernissage am 8. Mai 2021 findet eine Finissage am Samstag, 12. Juni 2021 um 17 Uhr statt.

Der Begriff Pochoir stammt aus Frankreich, wo der Schablonendruck seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur Kolorierung von Bildern beim Buchdruck verwendet wurde. Heute werden Pochoirs vor allem in der Street Art-Szene verwendet. Ihr bekanntester unbekannter Vertreter ist Banksy. Denn es wird nach wie vor gerätselt, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt.

Oskar Manigk (* 1934) hat schon immer gern Schablonen für seine Bilder verwendet. Sie sind Zitat und Zeichen, die in seinen skurrilen Bildwelten aber eher verwirren als klärend wirken. Neuerdings trägt er seine Pochoirs, wie in der Hinterglasmalerei, Schicht für Schicht auf Plexiglas auf, was den Arbeiten einen besonderen Glanz verleiht. Malerische Elemente kommen stets hinzu. Um die Vorlagen für seine Schablonen wie auch für seine Bilder zu erhalten, hat sich bei ihm das alte Episkop bewährt.  http://www.oskar-manigk.de

Ein zunehmend an Dominanz gewinnender Bereich der Wirklichkeit hat den Maler Matthias Wegehaupt (* 1938) immer wieder in das Terrain der Pochoirs treiben lassen: Das agierende Wesen Masse. Schablonen bieten ihm bei der Arbeit die Möglichkeit, der Herausforderung zu begegnen und ein figürliches Zeichen innerhalb des Bildes zu vervielfältigen: Die Fliehenden, die Wartenden, die Ruhenden, die Vielen. Die äußere Gestalt, der mit dem Federmesser in Karton geschnittenen Schablonen, findet Wegehaupt auf zeichnerischem Wege: Eine Idee realisiert sich. http://www.matthias-wegehaupt.de

Lutz Wohlrab (* 1959) stellt die Vorlagen für seine Pochoirs auf dem Fotokopierer her, geeignete Fotos findet er in seinem Album oder im Internet. Er ist seit 1985 an vielen internationalen Mail Art-Ausstellungen beteiligt. 1994 gab er das Standardwerk Mail Art-Szene DDR mit heraus. 2007 folgte ein Mail Artisten-Lexikon im Netz: http://www.mailartists.wordpress.com. Er arbeitet als Psychoanalytiker in Berlin, nebenbei betreibt er einen Verlag, in dem einige Bücher von Oskar Manigk, über die Mail Art und zuletzt sein eigenes Buch Postkunst erschienen sind. http://www.wohlrab-verlag.de

Birger Jesch (* 1953) war in der Mail Art-Szene der DDR besonders aktiv. Seine Pochoir-Arbeiten folgen konzeptionellen Gedanken. Er fertigt Schablonen nach Passfotos, die er auf Zeitungsseiten aus beiden Teilen Deutschlands aufträgt. Auf DDR Zeitungen wie Freie Erde, Neues Deutschland, Freies Wort, Junge Welt und Das Volk wurden westdeutsche Porträts platziert und auf BRD-Zeitungen brachte er ostdeutsche Gesichter auf. In seiner neuen Serie Wassermann wie auch in angewandten Arbeiten benutzt der gelernte Maler gern Musterwalzen, von denen er sich einen großen Fundus zugelegt hat. http://www.birger-jesch.de

Jürgen Kümmel (* 1948) benutzt auch seit vielen Jahren selbstentwickelte Schablonen und überträgt diese auf das Eichenholz. So entsteht schon beim Zeichnen eine spannungsvolle rhythmische Gliederung. Er formt, durchbricht und reduziert dann seine plastischen Arbeiten. Ein gestalterischer Kampf um die reale Form, die virtuelle Restform, zeichnet sein Werk aus.

Oskar Manigk | Frau mit Hündchen | Pochoir/Acryl auf Pappe | 100×80 cm  | 2020
Volker Köpp | Ahlbecker Seestrasse | Öl auf Leinwand | 110x140cm | 1996

19. Juni bis 1. August 2021

Volker Köpp – “Herangeholt”

Eröffnung: Samstag, 19. Juni 2021 | 17 Uhr
Sommerfest zu 30 Jahre Usedomer Kunstverein e.V. ab 13 Uhr

Zitat:

“Es ist ausgerechnet die Kunst, welche dem modernen Ordnungswahn Grenzen aufzeigt!” (Volker Köpp)

Volker Köpp

1953 geb. in der Stadt Usedom., 1959-69 Schulbesuch in Seebad Ahlbeck, 1969-71 Forstarbeiterlehre in Güstrow, 1972-73 Wehrdienst Peenemünde u. Garz, 1973-76 Theaterrequisiteur in Cottbus u. Abendstudium der H. f. B. K. Dresden, 1976-81 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, 1981-89 freiberufliche Tätigkeit als Maler/Grafiker und Galerist (Minigalerie) in Ahlbeck, 1989 Ausreise über Prag, 1990-93 Werbegrafiker und Dozent in Osnabrück, 1993-2000 Rückkehr nach Seebad Ahlbeck u. ständige Ausstellung im Galerie-Café “MÖVE”, 2002 Ankauf eines alten Fischerkatens u., 2004 Eröffnung der Galerie Köpp

7. August bis 5. September 2021

Peter Herrmann – ÖL/LEINWAND

Eröffnung: Samstag, 7. August 2021 | 17 Uhr

Zitat:

“In der Malerei, wie im richtigen Leben interessieren mich die Dinge des unspektakulären Alltags.

Meine tonige Farbigkeit verlor ich im Laufe des täglichen Lebens in meiner neuen Welt.

Mir gefällt es, farbig bis an meine Grenzen zu gehen. Das schmerzt manchmal. Aber der Freude am Malen tut es gut.” (Peter Herrmann)

Peter Herrmann

1937 am 18. Mai in Großschönau bei Zittau geboren, 1939 Umzug nach Breslau, 1944 Evakuierung nach Dresden, 1944 Besuch der Volksschule Dresden, 1951 Ende der Schulzeit, 1951 September: Beginn einer Lehre als Chemigraf, 1954 Teilnahme am Malkurs der Volkshochschule in Dresden bei Jürgen Böttcher (Strawalde), Mitschüler und Freunde: Peter Graf, Peter Makolies und Ralf Winkler /A.R. Penck sowie Winfried Drieske, ab 1971 als freier Maler tätig, 1977 Mitbegründer der Obergrabenpresse in Dresden mit Eberhard Göschel, A.R. Penck, Bernhard Theilmann und Jochen Lorenz, 1984 Ausreise aus der DDR und Ankunft in Hamburg, 1985 erste Reise nach Griechenland und nach London, malt im Atelier vom Penck, 1986 Umzug nach West-Berlin, 1987 Arbeitsstipendium des Senats für kulturelle Angelegenheiten Berlin-West, 1988/89 usw. zahlreiche Reisen nach Frankreich, Algerien und Italien, 1994 lernt Anke Appulm kennen, 1995 Reise nach Brasilien, 1998 Villa-Romana-Preis, Florenz. zehnmonatiger Aufenthalt in Florenz, 1999 Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung, Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie Dresden, 2001 Fred-Thieler-Preis für Malerei, Berlinische Galerie, 2011 Heirat mit Anke Appulm,

Peter Herrmann lebt und arbeitet in Berlin, zahlreiche Werke befinden sich im Museen im In- und Ausland und in vielen Privatsammlungen

Peter Herrmann | Russengrün | Öl auf Leinwand | 190x170cm | 20
„ Menschengestalt ” Auszug aus dem tollen Heft
„ Ach, als Blobbel hat man’s schwer! ” nach Philip.K. Dick | 13,5 x 20,5 cm | 32 Seiten | Vierfarbiger Originalflachdruck | 2019.

25. September bis 31. Oktober 2021

Follow me!
Katia Fouquet Zeichnung, Grafik, Installation

Eröffnung: Samstag, 25. September 2021 | 17 Uhr

Zitat:

In meiner Arbeit interessiert mich vor allem die Schnittstelle zwischen Realität und Fiktion. Ich suche nach prototypischen medialen Bildern, Nachrichten und Textfragmenten, die den Wahnwitz unserer Welt sichtbar machen. Durch das Nachzeichnen mit Mitteln der Trans- und deformation entstehen neue, teils schrille Bildwelten, die diese Geschichten und Bilder offenlegen. Formal bewege ich mich zwichen narrativen Bilderzählungen, Zeichnungen, Objekt und Installation. Stilistisch bin ich geprägt von Künstlern der klassichen Moderne als auch dem zeitgenössischen Comic und der Popkultur.

Katia Fouquet

1975 geboren in Ludwigshafen, aufgewachsen in Speyer am Rhein. 1994 Abitur 1995 Umzug nach Berlin 2011 Geburt des Sohnes Henri. Lebt mit dem Zeichner Jakob Hinrichs und Sohn Henri in Berlin Kreuzberg. 1995 – 2002 Studium der visuellen Kommunikation an der UdK Berlin mit Schwerpunkt Zeichnung 1998 Studium an der Accademia di belli arti, Bologna, Italien im Rahmen eines Erasmus Stipendiums. 2004 Meisterschülerinnen Abschluß bei Prof. Henning Wagenbreth. Seit 2008 Lehraufträge und Workshops an verschiedenen Hochschulen, wie der Muthesius Hochschule Kiel und Burg Giebichenstein Halle.
Seit 2018 Lehrauftrag an der FH Dortmund.

27. November – 2. Januar 2022

Winterausstellung 

an den Adventswochenenden
Eröffnung mit Glühwein am Samstag, 27. November 2021 | 18 Uhr

Gemeinschaftsausstellung regionaler Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen

( 28.11./4.12./5.12./11.12./12.12./18.12./19.12. ),
und vom 26.12. bis 02.01.2022
jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr

Claudia Pautz | Wintermorgen am Meer | Fotografie | 2018
Covid19 Einlass | AKTUELLES

25. Juni 2021

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des Kunstpavillons,

der Pavillon darf – unter Einhaltung der bekannten Hygienevorschriften – wieder ohne Nachweis eines negativen Tests, zweier Impfungen oder einer überstandenen Infektion betreten werden.

 

Merken Sie sich schon einmal unsere nächste Veranstaltung vor:

10. Juli 2021 um 17 Uhr: Lesung mit Thomas Kunst aus:

Zandschower Klinken

und Gedichte aus den Jahren

 

Karten zu 8€ bzw. 6€ erhalten Sie im Kunstpavillon Heringsdorf und in der Strandbuchhandlung in Seebad Ahlbeck (Seestraße 19)

 

 

 

22. Mai 2021

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des Kunstpavillons,

nach über einem Monat ist es nun endlich soweit: Der Kunstpavillon ist sofort wieder mittwochs bis sonnstags von 15 bis 18 unter Einhaltung der bekannten Hygienevorschriften geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Freuen Sie sich auf folgende Veranstaltungen im Juni:

5. Juni um 17 Uhr: Lesung von Verena Keßler “Die Gespenster von Demmin”

 

12. Juni um 17 Uhr: Finissage der Ausstellung “Pochoir”

 

19 Juni um 17 Uhr: Ausstellungeröffnung “Volker Köpp – Herangeholt”

Das geplante Sommerfest am 19. Juni muss coronabedingt leider verschoben werden.

 

Herzliche Grüße

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

 

18. April 2021

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des Kunstpavillons,

der Kunstpavillon bleibt leider aufgrund der aktuellen Corona-Landverordnung ab dem 19. April geschlossen. Wir informieren Sie umgehend, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen können.

 

Sollten Sie aber an bestimmten Arbeiten interessiert sein, melden Sie sich gern per Email (info@usedomer-kunstverein.de) oder per Telefon (0151-40334065). Wir würden uns sehr freuen.

 

Ganz herzlich

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.

 

5. April 2021

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des Kunstpavillons,

aufgrund der geltenden Landesverordnung darf der Pavillon nur noch unter Einhaltung folgender Maßnahmen betreten werden:

 

1. Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (OP-Maske, FFP2-Maske)

2. Desinfizieren der Hände

3. Vorlage eines zertifizierten negativen Tests

4. Es dürfen sich maximal 2 Haushalte mit insgesamt maximal 6 Personen zusätzlich zu den aufsichtführenden Personen im Pavillon aufhalten.

5. Dauerhafte Einhaltung der Abstandsregeln

6. Erfassen der Besucherdaten durch Luca-App oder Besucherliste

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie trotz aller Umstände, nicht auf den Besuch des Kunstpavillons verzichten würden.

Ihr Usedomer Kunstverein e.V.