Ausstellungen

Es ist soweit: Wir freuen uns sehr, dass wir den Kunstpavillon im Jubiläumsjahr endlich eröffnen können.
Ab dem 30.5.2020 ist der Kunstpavillon von Mittwoch bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

11. April bis 24. Mai 2020

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Katia Fouquet Zeichnung, Grafik, Installation

Eröffnung: Samstag, 11. April 2020 | 17 Uhr

Zitat:

In meiner Arbeit interessiert mich vor allem die Schnittstelle zwischen Realität und Fiktion. Ich suche nach prototypischen medialen Bildern, Nachrichten und Textfragmenten, die den Wahnwitz unserer Welt sichtbar machen. Durch das Nachzeichnen mit Mitteln der Trans- und deformation entstehen neue, teils schrille Bildwelten, die diese Geschichten und Bilder offenlegen. Formal bewege ich mich zwichen narrativen Bilderzählungen, Zeichnungen, Objekt und Installation. Stilistisch bin ich geprägt von Künstlern der klassichen Moderne als auch dem zeitgenössischen Comic und der Popkultur.

Katia Fouquet

1975 geboren in Ludwigshafen, aufgewachsen in Speyer am Rhein. 1994 Abitur 1995 Umzug nach Berlin 2011 Geburt des Sohnes Henri. Lebt mit dem Zeichner Jakob Hinrichs und Sohn Henri in Berlin Kreuzberg. 1995 – 2002 Studium der visuellen Kommunikation an der UdK Berlin mit Schwerpunkt Zeichnung 1998 Studium an der Accademia di belli arti, Bologna, Italien im Rahmen eines Erasmus Stipendiums. 2004 Meisterschülerinnen Abschluß bei Prof. Henning Wagenbreth. Seit 2008 Lehraufträge und Workshops an verschiedenen Hochschulen, wie der Muthesius Hochschule Kiel und Burg Giebichenstein Halle.
Seit 2018 Lehrauftrag an der FH Dortmund.

„ Menschengestalt ” Auszug aus dem tollen Heft
„ Ach, als Blobbel hat man’s schwer! ” nach Philip.K. Dick | 13,5 x 20,5 cm | 32 Seiten | Vierfarbiger Originalflachdruck | 2019.

„Fischerhütten Bansin“ | Acryl und Kohle auf Papier | 28x35cm

30. Mai bis 12. Juli 2020

Detlef Birkholz – In Malgründen 

Eröffnung: Samstag, 30. Mai 2020 | 17 Uhr
Statt der Eröffnung findet eine Finissage am 11. Juli  um 17 Uhr statt!!!

Zitat:

“…Zu sehen sind stille, fast beiläufige Beobachtungen, oft mit einem Zug von Melancholie. Durchaus abstrahierend, sind seine Bilder nie abstrakt, der Gegenstand ist und bleibt ihm wichtig…”
Thomas Sander 2019

Detlef Birkholz 

Geboren 1956 in der Ostprignitz. Kindheit und Schulzeit in Potsdam. Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Architekt an der Bauakademie in Bernau und Berlin.

Familienjahre in Berlin Lichtenberg und Karlshorst. Dozent für Grundlagen der Gestaltung und Naturstudium an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin Schöneweide. Künstlerisch freischaffend seit 1986. Lebt und arbeitet seit 2005 in Potsdam.

18. Juli bis 6. September 2020

50 Jahre Ausstellungen im Kunstpavillon Heringsdorf

Eröffnung: Samstag, 18. Juli 2020 | 11 Uhr

In diesem Jahr feiert der Usedomer Kunstverein e.V. ein ganz besonderes Jubiläum: seit nunmehr 50 Jahren finden Ausstellungen im Heringsdorfer Kunstpavillon statt.

Der für experimentelles Bauen bekannte Rügener Bauingenieur Ulrich Müther entwarf in den 1960er Jahren den Prototyp eines Ausstellungspavillons, den er dem Außenhandelsministerium der DDR als Exportschlager für das westliche Ausland vorschlug. Da der Pavillon jedoch kein „Exportschlager” wurde, fand er 1970 seinen Platz auf der Strandpromenade in Heringsdorf, wenige Meter von der Ostsee entfernt. Am 21. August 1970 schließlich wurde der Kunstpavillon mit einer Ausstellung verschiedener auf der Insel ansässiger Künstler eröffnet und ist im Verlauf eines halben Jahrhunderts zu einer regional und überregional bekannten und anerkannten Institution für die Kunst geworden.

Dieses Jubiläum feiern wir mit einer Ausstellung, die in Anlehnung an den Beginn 1970 gestaltet ist. Freuen Sie sich Werke von Otto Niemeyer-Holstein, Otto Manigk, Herbert Wegehaupt, Karen Schacht, Vera Kopetz, Rolf Werner, Susanne Kandt-Horn, Manfred Kandt und Rosa Kühn.

Bitte merken Sie sich bereits den 18. Juli 2020 vor, an dem wir mit Ihnen ein Fest der Kunst feiern möchten.

Abend am Bodden | 54 x 73 cm | Mischtechnik auf Papier | 2014

26. Sept. bis 1. November 2020

Ellen Fuhr – Bilder wie Lieder
 

Samstag, 26. September 2020 | 17 Uhr

Den Besucher dieser Ausstellung erwarten Arbeiten der Berliner Künstlerin auf Papier und Leinwand mit Bezug zum Meer, eine Kollektion von Stillleben, Allegorien und Adaptionen aus den letzten beiden Jahrzehnten. 1999 schrieb sie: „Immer wieder wird laut die Frage gestellt, ob es denn überhaupt heute noch angemessen und zeitgemäß sei, Bilder zu malen, Papier zu bezeichnen, traditionell mit Kohle und Graphit. Das ist eine Frage, die mich zutiefst betrifft, denn man sollte wissen, was und warum man es tut. Warum wird nicht gefragt, weshalb die Menschen noch immer Klavier spielen und Lieder singen, den Kindern Märchen erzählen und Romane schreiben, Liebesgeschichten und Tagebücher, etwas Handschriftliches festhalten wollen. … Meine Bilder sind wie Lieder, sollen direkt und ohne Umwege den Betrachter erreichen.”

Ellen Fuhr

1958 in Berlin geboren, 1977 Abitur, Ausbildung zur Biologielaborantin, 1978-83 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
bei Gerhard Kettner, Diplom, 1983, 1987 Geburt der Töchter, 1986-89 Meisterschülerin an der Akademie der Künste bei Gerhard Kettner
lebte und arbeitete in Berlin und auf Hiddensee, 19. September 2017 in Berlin verstorben

5. Dezember – 1. Januar 2021

Winterausstellung 

an den Adventswochenenden

Gemeinschaftsausstellung regionaler Künstler und Kunsthandwerker

( 5.12./6.12./12.12./ 13.12./19.12./20.12.),
und vom 26.12. bis 01.01.2021
jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr

Claudia Pautz | Wintermorgen | Fotografie | 2018